Freimaurerloge "Zur Weltbruderkette", Lübeck

St.-Annen-Straße 2
23552 Lübeck

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Die Entstehung der Loge "Zur Weltbruderkette" im Orient Lübeck

von Br. Egon Milbrod, Meister vom Stuhl

Altgroßmeister Theodor Vogel "Die größte und glücklichste, die schönste und herrlichste Zeit der Freimaurerei begann, als wir 1945, nach den Jahren des Verbotes, wieder arbeiten durften." sagte Theodor Vogel (siehe rechts im Foto) über diese Zeit im Nachkriegsdeutschland. 4 Besatzungszonen zerteilen Deutschland, Millionen entwurzelte Flüchtlinge, hunderttausende Menschen in Kriegsgefangenschaft, Millionen Verschollene, unzählige Kriegs- und Zivilverletzte. In dieser Situation machte sich der 42-jährige Herbert Buchwald, Freimaurer in 5. Generation, auf, um in ganz Deutschland Freimaurer zu suchen. Im Haus seines Freundes in Bad Bensheim wurde dank seiner Bemühungen bereits im November 1945 die „Bundesgroßloge zu den alten Pflichten“, die spätere „Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland“ hervorging, gegründet. Die über 30 versammelten Vertreter an diesem Wochenende repräsentierten den Großteil der 11 Großlogen in Deutschland.

Berits 1945 fand in Lübeck im Hause Buchwald das Johannis-Fest mit 54 Brüdern statt, doch die Zulassung der Logentätigkeit erfolgte erst 1947. Die unterschiedlichen Vorstellungen über eine künftige Logentätigkeit und über demokratische Strukturen gipfelten bei einigen Brüdern in dem Gedanken, eine Tochter-Loge zu gründen. Wie groß muss die Not gewesen sein, dass 18 Brüder in ihrer Mutterloge um Deckung nachsuchten mit dem einzigen Ziel: eine neue Loge zu gründen. Zu ihnen gesellten sich weitere 7 Brüder und zwei auswärtige Brüder. Am 20. September 1950 gab der Großmeister der „Vereinigten Großloge der Freimaurer von Deutschland“ die Genehmigung, am 1. Oktober 1950 wurde das Patent über die Stiftung ausgestellt und am 22. Oktober 1950 erfolgte die Lichteinbringung im Saal der "Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit".

Als einzigen Ritualgegenstand erbat sich die neue Loge den Hammer von ihrer Mutter, mit dem Erwin Buchwald die deutsche Maurerei geeint hat. Er muss deutlich über 200 Jahre alt sein, denn er ist auf vielen Gemälden in der Hand des Meisters vom Stuhl erkennbar. Bis heute ist er den Brüdern der "Weltbruderkette" ein Zeichen dafür, dass Tradition teilbar ist und in ihrer Auswirkung vervielfältigt werden kann.

Das Bijou unserer LogeDie Loge entwickelte sich und wuchs. Bereits 3 Jahre nach der Gründung zog man von der "Gemeinnützigen" in das "Holstentor-Restaurant". Hier hatte man in den Kellerräumen einen stationären Tempel, den man mit der Loge "Zum offenen Buch" gemeinsam nutzte. Die Zustände müssen suboptimal gewesen sein, denn man entschloss sich 1965 in die "Marlesgrube" umzuziehen. Nach eindringlicher Diskussion und vielen Berechnungen erfolgte 1970 der Umzug in das Lübecker Logenhaus. Damit waren die "Geburtswehen" dieser neuen Loge überstanden.

Seit über 45 Jahren ist die Loge "Zur Weltbruderkette" Mieter im Logenhaus ihrer Großmutter-Loge "Zum Füllhorn". Das Verhältnis der 3 Johannis-Logen im Logenhaus ist von konstruktiver Zusammenarbeit geprägt. Gemeinsame Silvesterfeiern, Sommerfeste und der Austausch untereinander über alle Lehrarten hinweg prägen das "Lübecker Modell". Ein schönes Zeugnis hierfür ist die gemeinsame Jahresabschlussloge, bei der Brüder aus allen drei Logen gemeinsam nebeneinander im Tempel sitzen. Das Ritual wird von der jeweiligen diensthabenden Loge bestimmt.

Bereits frühzeitig hat unsere Loge ihre Eigenständigkeit erworben. Noch im Jahr des Umzuges wurde ein Ritual mit Schwestern für eine Adventsloge entwickelt. Die Kleiderordnung zu dieser Arbeit hat sich der Zeit angepasst. So ist es für die Damen nicht mehr verpflichtend ein langes schwarzes Kleid mit ärmellangen weißen Handschuhen zu tragen. Festliche Kleidung ist heute sehr vielfältig!

WindjammerlogeEine weitere Besonderheit unserer Loge ist die Erntedankloge, die nunmehr seit über 20 Jahren begangen wird. Hervorgegangen ist sie aus einem Wettbewerb für Bäckerlehrlinge an der Gewerbeschule in Lübeck. Heute wird neben der würdevollen Tempelarbeit auch das anschließende Brudermahl geschätzt, bei dem man im Anschluss die Schaustücke erwerben kann. Diese Arbeit ist weit über die Grenzen in Lübeck bekannt.

Als den größten Höhepunkt im Logenleben gestaltet sich alle zwei Jahre die Windjammerloge auf der "Passat". Diese Arbeit auf einem Groß-Segelschiff findet bundesweit Beachtung. Besonders geschätzt wird neben der Logenarbeit in dieser ungewöhnlichen Umgebung die Tatsache, dass man auf dem Schiff übernachten kann. Es ehrt uns besonders, dass einige Logen den Willen äußern diese Loge zu kopieren. und es gibt bereits mehrere Ansätze sie zu kopieren. Denn getreu unserem Motto sind wir der Meinung, dass Tradition teilbar ist und in ihrer Auswirkung vervielfältigt werden kann. Denn Traditionen pflegen heißt nicht Asche aufzubewahren, sondern der Flamme ständig Nahrung zu geben, sie Licht und Wärme verbreiten zu lassen!

Unser Meisterhammer - der Gründungshammer der Nachkriegszeit

Der MeisterhammerNach dem Ende der Dunklen Zeit - so nennen die Freimaurer die Zeit der Nationalsozialisten - machte sich der damals 42-jährige Freimaurer Br. Buchwald auf, um in ganz Deutschland Freimaurer und insbesondere Freimaurergroßmeister zu suchen. Im Haus seines Freundes Wilhelm Andrea in Bad Bensheim wurde im November 1945 die "Bundesgroßloge zu den alten Pflichten", aus der u. a. die heutige „Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland“ hervorging, gegründet. Der Hammer, mit dem diese Bundesgroßloge gegründet wurde, ist heute im Besitz unserer Bauhütte. Er ist deutlich über 200 Jahre alt und er ist auf vielen Gemälden in der Hand des Meisters vom Stuhl erkennbar.

Am 20. September 1950 gab der Großmeister der „Vereinigten Großloge der Freimaurer von Deutschland“ die Genehmigung der Gründung, am 1. Oktober 1950 wurde das Patent über die Stiftung ausgestellt und am 22. Oktober 1950 erfolgte die Lichteinbringung in Lübeck. Unsere Loge "Zur Weltbruderkette" geht aus der Loge "Zur Weltkugel" hervor, die bis 1950 im Besitz des Meisterhammers war. Als einzigen Ritualgegenstand erbat sich unsere Loge den Hammer von ihrer Mutterloge mit dem Br. Buchwald den Vorläufer der „Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland“ gegründet hatte. Er ist den Brüdern unserer Loge bis heute ein Zeichen dafür, dass Tradition teilbar ist und in ihrer Auswirkung vervielfältigt werden kann.

In unserer Galerie sind weitere Eindrücke vom Meisterhammer zu finden.

Bisherige Meister vom Stuhl unsere Loge:

1950-1956 Buchwald, Erwin
1956-1958 Pluschke, Bruno
1958-1963 Klüssmann, Ulrich
1963-1965 Schwartzkopf, Christian
1965-1969 Koop, Willi
1969-1970 Schwartzkopf, Christian
1970-1972 Stoermer, Wolfgang
1972-1978 Willigerod, Hermann
1978-1980 (Dr.) Haller, Gerold
1980-1990 Beyer, Helmut
1990-1992 Heise, Erich
1992-1994 Reinberg, Hans-Otto
1994-2003 Starck, Harry
2003-2008 Rössger, Wolfgang
2008-2016 Wargenau, Horst-Georg
seit 2016 Milbrod, Egon

 

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Wer oder was sind Freimaurer - die Entstehung

Die Freimaurer sind eine im 18. Jahrhundert begründete geschlossene Männergesellschaft, die sich den Idealen der Aufklärung (Humanität, Toleranz und Brüderlichkeit) verpflichtet fühlt. Das Ziel der Freimaurer ist es, sich der individuellen geistigen Vervollkommnung zu widmen und dabei unabhängig von der religiösen, ethnischen und politischen Herkunft des einzelnen Bruders zu sein. Basis der Entstehung ist die Berufung auf die mittelalterliche Tradition der Maurerzünfte. Somit reichen die Wurzeln der Freimaurerei bis in das Mittelalter zu den alten Steinmetzen zurück. Im Laufe der Entwicklung wurden die Freimaurer ebenfalls von esoterisch orientierten Strömungen des Christentums wie z. B. der Templer und der Rosenkreuzer beeinflußt.

Ablehnung

Die traditionelle katholische Kirche lehnt die liberale Auffassung von Religiösität der Freimaurer ab.

Struktur der Freimaurer

Die sogenannten Logen der Freimaurer sind regional vernetzt und organisieren sich jeweils als Verein. Es gibt wöchentliche, nicht-öffentliche Treffen. Bei den Treffen werden über philosophische, historische oder auch gesellschaftliche Themen gesprochen und es wird darüber reflektiert. Die Religion und die Politik sind dabei als Thema nicht erlaubt, da dieses die geistige Vervollkommnung auf einer über-konfessionellen und über-parteilichen Ebene beeinflußen würde. Das führte dazu, dass viele "freie Geister" und "freie Denker" der letzten Jahrhunderte Freimaurer waren.

Bekannte Freimaurer der Geschichte

  • Louis Armstrong (1900-1971), weltbrühmter Jazz-Trompeter
  • Karlheinz Böhm (1928-2014), Schauspieler und Gründer des Hilfswerks "Menschen für Menschen"
  • Winston Churchill (1874-1974), britischer Staatsmann, unter anderem Premierminister von 1940 bis 1945
  • Arthur Conan Doyle (1859-1930), Schriftsteller, Erfinder der Figur Sherlock Holmes
  • Friedrich II. (1712-1786), genannt "Friedrich der Große", König von Preußen
  • Clark Gable (1901-1960), US-amerikanischer Schauspieler
  • Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Dichter und Schriftsteller, Staatsmann am Weimarer Hof des Herzogs Carl August
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Musiker, Dirigent und Komponist
  • Carl von Ossietzky (1889-1938), Publizist und Schriftsteller
  • Franklin D. Roosevelt (1882-1945), von 1933 bis 1945 Präsident der USA
  • Gustav Stresemann (1878-1929), Industrieller, Jurist und Politiker, in der Weimarer Republik Reichskanzler und Außenminister
  • Kurt Tucholsky (1890-1935), Publizist und Schriftsteller
  • Mark Twain (1835-1910), US-amerikanischer Schriftsteller
  • George Washington (1732-1799), von 1789 bis 1797 erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
  • Andre Citroen (1878-1935), französischer Ingenieur und Kraftfahrzeughersteller
  • Benjamin Franklin (1706-1790), einer von 13 Freimaurern, die die Verfassung der USA unterzeichneten
  • Oliver Hardy (1892-1957), Schauspieler und Humorist
  • Franz Joseph Haydn (1732-1809), österreichischer Komponist der Klassik
  • Adolph Freiherr von Knigge (1752-1796), Schriftsteller
  • Charles Lindbergh (1902-1974), Flieger. Überquerte als erster den Atlantik im Non-Stop-Flug
  • Harold C. Lloyd (1893-1971), Schauspieler und Unterhaltungskünstler
  • Henry Ford (1863-1947), gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company

Verfolgung der Freimaurer

Da die Freimaurer im Laufe der Geschichte immer wieder einflußreiche Persönlichkeiten der jeweiligen Zeit als Mitglieder hatten, wurde die Freimaurerei wiederholt als ein gefährlicher Geheimbund mit dem Ziel der Weltvwerschwörung dargestellt. Der Höhepunkt war die Hetze und das Verbot der Freimaurer im Dritten Reich durch die Nationalsozialisten, da christlich-konservative und reaktionäre Kreise "jüdische Interessen" mit ihnen assoziierten. Eine weitere Verschwörungstheorie ist die Darstellung der Freimaurer als eine Unterorganisation der Illuminaten.

Das Anliegen der Freimaurer

Das Anliegen der Freimaurer besteht ausschließlich darin, die Gedanken zu Toleranz und Humanität auf brüderliche Weise an den Einzelnen weiterzuleiten. Es werden keine wirtschaftliche oder politische Interessen verfolgt. Dieses wiederstrebt den Brüdern.

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Das Logenhaus in Lübeck ist ein denkmalgeschützter Bau aus dem Jahre 1882. Es befindet sich in der St.-Annen-Straße 2, Ecke Schildstraße 22 - 30 und es dient mehreren Logen als Unterkunft. So auch unserer Loge "Zur Weltbruderkette".

Bereits im Mittelalter gehörte das zentral gelegende Grundstück zu einer Reihe von Höfen an einer einstigen Ritterstraße. Die bekannten Besitzer zu der damaligen Zeit waren: 

Besitzerurkunde Logenhaus Lübeck
  • 1340 Johann van Campe, Dekan des Hamburger Domkapitels
  • 1340 Johannes Grute
  • 1351 Conrad vam Berge
  • 1353 Albert Bruggemaker
  • 1353 Ratsherr Tidemann Warendorp
  • 1369 Ritter Johannes Tisenhusen
  • 1385 Hermann Mor
  • 1399 Bürgermeister Jordan Pleskow
  • 1465 Junker Vritse Grawert
  • 1499 Jacob Grawert

Im Jahre 1663 wurde der bekannte evangelische Theologe, Pädagoge und Kirchenlieddichter August Hermann Francke in dem dort stehenden Haus geboren.

Im Jahre 1861 erwarb die Loge "Zum Füllhorn" das Grundstück (von den Erben Matthias Ludwig Reithoffs) welches mittlerweile weitgehend überbaut war. Im Jahre 1882 wurde dann von der Loge das neue Logenhaus errichtet. 1926 erfolgten dann etliche Umbau- und Ausbaumaßnahmen bevor das Haus 1936 unter Zwang während der Dunklen Zeit an die Nationalsozialisten verkauft werden mußte. Das Inventar ging dabei weitgehend verloren und die 1926 neu eingebauten Glasfenster mit freimaurerischen Motiven wurden zerstört. Im Jahre 1936 wurde das Haus dann auch von den Nationalsozialisten an das Archiv der Stadt Lübeck übergeben. Unter der Leitung von Georg Fink wurde das Haus dann entsprechend deren Vorstellungen genutzt.

Logenhaus LübeckDas Gebäude wurde während des Krieges nicht weiter zerstört und es überstand auch die Luftangriffe auf Lübeck im Jahre 1942. 1945 wurde es durch die britische Militärverwaltung zunächst für Archivzwecke wieder öffentlich freigegeben und die inzwischen wieder existierende Loge forderte die Rückgabe nach der Zwangsenteignung. Diese Rückübertragung erfolgte dann im Jahre 1950. Es dauerte noch weitere 12 Jahre bis das Logenhaus wieder genutzt werden konnte, im Jahre 1962 wurde das Gebäude wieder als Logenhaus eingeweiht.

Die meisten der Logen in Lübeck hatten vor 1933 ihr eigenes Logenhaus. Heute dient das Lübecker Logenhaus allen Logen in Lübeck und es kann auch für Veranstaltungen und Feiern gemietet werden. Es beherbergt eine eigene Gastronomie.

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Wie werde ich Freimaurer - Freimaurer werden

Freimaurer wird man nicht durch die Abgabe eines Mitgliedschaftsantrages.

Wer kann Freimaurer werden?

Jeder unbescholtene, volljährige Mann kann Freimaurer werden, der selber über seine Handlungen frei entscheiden kann: Der "freie Mann von gutem Ruf".

Der Interessierte sollte nicht das Streben nach materiellen Gütern suchen, sondern nach geistigem und sittlichem Wachstum streben um diese in seiner Umwelt zu leben. Er sollte die moralisch-ethischen Werte unseres Kulturraumes entwickelt haben, diese befürworten und diese definieren können. Es ist unwichtig, woher man kommt und welchen Beruf man ausübt, solange man diese Ideale nachstreben kann. Bei uns Freimaurern wird niemand nach seiner Herkunft, Bildung oder Beruf beurteilt. Die Unterschiede dessen und deren Vielfalt sind ein wertvoller Teil unserer Gemeinschaft. Es gibt keine Standesunterschiede.

Die Freimaurerei ist ein Freundschafts- und Lebensbund

Der Aufnahmeprozess ist ein langwieriger Vorgang mit ungewissem Ausgang für beide Seiten. Die Freimaurer sind ein Bund auf Lebenszeit und aus fremden Menschen sollen Brüder werden. Daraus resultiert, dass der Aufnahmesuchende zur Loge passen muss; die Logenmitglieder müssen ebenso zum Aufnahmesuchenden passen.

Der Weg zum Suchenden

Im Vorwege besucht man erstmal öffentliche Gästeabende der Loge. Dort kann man sich über Freimaurerei informieren und prüfen, ob die Freimaurerei das Richtige für einen ist. Auch muss die Sympathie mit den Logenmitgliedern passen. Beschließt der Interessierte dann nach reiflicher Überlegung und ausgiebiger Beschäftigung mit den Grundsätzen der Freimaurerei, Mitglied der Loge werden zu wollen, so bittet er um die Aufnahme und es wird ein Aufnahmeantrag ausgehändigt.

Nach der Abgabe des Aufnahmeantrages

Durch die Abgabe eines Aufnahmeantrages wird innerhalb der Loge ein intensiver Vorgang ausgelöst. Seien Sie sich selbst, verstellen Sie sich nicht und bleiben Sie bei der Wahrheit.

Die Logenmitglieder haben ab diesem Zeitpunkt das Recht, den Aufnahmeantrag zu prüfen. Der Antrag wird entweder stattzugeben oder die Aufnahme wird verweigert. Liegen keine Bedenken vor, wird dem Antrag in der Regel entsprochen. Der Suchende wird dann in einem Zeremoniell offiziell in den Bund der Freimaurer aufgenommen.

 

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Unsere Gästeveranstaltungen oder besser gesagt Gästeabende sind nicht immer öffentliche Veranstaltungen. Wir laden unsere Gäste gerne ein, denn sie haben ein Recht darauf, dass wir uns ihnen mit der gebotenen Aufmerksamkeit widmen. Sie sollen entscheiden können ob die Freimaurerei der richtige Begleiter für ihr weiteres Leben ist.

An unseren offenen Abenden, an denen unsere Gäste mit uns in vertrauter Runde zusammen kommen, sollen sie erkennen können, ob die Grundlagen der Freimaurerei zu ihrer Lebenseinstellung passen.

Unsere Mitglieder wollen auch Sie kennen lernen. Wenn Sie mit unseren Zielen übereinstimmen, werden wir Sie gerne in unsere Weltbruderkette aufnehmen. In einer Loge kommen Menschen unterschiedlichster Anschauungen und Meinungen zusammen, die sich im Leben vielleicht nie begegnet wären.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen auch etwas zur Struktur und Organisation unserer Loge aufzeigen. Die Loge ist ein eingetragener Verein, mit einem Vereinsvorsitzenden, der von allen Mitgliedern gewählt wird.

Haben Sie Interesse an der Freimaurerei, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, damit wir Sie zu unserem nächsten Gästeabend einladen können. In kleiner Runde werden wir Ihre ersten Fragen beantworten.

Sicherlich werden Sie uns mehrfach an Gästeabenden besuchen wollen um uns kennen zu lernen. Über die entsprechenden Termine informieren wir Sie gerne schriftlich, damit Sie Ihre Besuche bei uns einplanen können.

Unter dem Menüpunkt "Arbeitsplan" können Sie sich schon jetzt über einige Termine informieren.